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Um die Ecke gucken: Femto-Photography mit 1 Billion Bilder pro Sekunde

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Weitere Informationen zum Femto-Photography Projekt am MIT gibt es hier: http://web.media.mit.edu/~raskar//trillionfps/

 

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Doug Wheelock’s (KF5BOC) kleine Tour durch die ISS mit Funkbetrieb von NA1SS zur Erde

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MegaBitMeter – Bandwidth Meter DIY Kit Available End of December

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MegaBitMeter with MegaBitMeter Stand

MegaBitMeter with MegaBitMeter Stand

After showing you MegaBitMeter and TorrentMeter a month ago, we received a ton of requests from people asking for a product or kit they could buy. Thus we bring you MegaBitMeter as a bandwith meter DIY kit that will be available at the end of December. We also put MegaBitMeter on Twitter to keep you updated on availability and documentation. We’ve just received the first batch of custom made meters.

MegaBitMeter fertig eingebaut

MegaBitMeter

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MegaBitMeter fertig eingebaut

MegaBitMeter fertig eingebaut

UPDATE: MegaBitMeter now has it’s own domain and blog/shop: http://megabitmeter.de/

Die Idee für ein analoges MBit/s Anzeigegerät wurde auf der ICMP5 geboren, als wir uns mit dem messen und verarbeiten der Energiedaten der ICMP5 beschäftigten. Wenn ich mich nicht täusche hatte Daniel die Idee “man müsste mal eine analoge MBit/s Anzeige bauen”.

Diesen Satz hört man ja relativ oft “man müsste mal…”. Aber die Idee ließ mich einfach nicht mehr los.

Auf der UKW-Tagung in Weinheim fand ich dann in einer Bastelkiste eines Funkamateurs ein schönes Amperemeter. Der Messbereich war gradezu optimal (0-60mV) um dieses Gerät über einen Spannungsteiler mit einem Mikrocontroller anzusteuern. Das Instrument war schnell darauf zerlegt und die original Skala vermessen und neu in SolidWorks nachgebaut und per Laser aus einem Stück schwarz eloxierten Blech geschnitten. Die Beschriftung der Skala habe ich mit einem 50W CO₂ Laser erstellt. Das Edelstahl Blech ist auch in SolidWorks konstruiert, danach gelasert (6 kW CO₂ Laser) und anschließend von Hand gebogen und poliert.

Bei der Steuerung habe ich mich durch das torrentmeter von skytee inspirieren lassen und einen ATmega328 auf einem ArduinoNano Clone Board benutzt. Dieser hat 6 PWM Ausgänge von denen man ja nur einen braucht – eigentlich eine totale Verschwendung :-)

Die Firmware für den ATmega war an einem Abend fertig und macht nichts anderes als die per USB-Serial ankommenden Werte (0-1000) in die entsprechende Pulsweite des PWM Ausganges umzurechnen und auszugeben. Bei einer kurzen Pulsweite wird der +5V Pin vom ATmega immer wieder für eine sehr kurze Zeit eingeschaltet. Soll der Zeiger weiter steigen muss man nur die Pulsweite verlängern. Da das Messinstrument von Natur aus relativ träge reagiert braucht man auch keinen Tiefpass oder Filter um die PWM zu glätten. Dies geschieht quasi in Hardware.

UPDATE: Den Sourcecode für den Arduino gibt es nun per svn:

svn co https://rc5.de/svn/MegaBitMeter/src/

Und unter https://rc5.de/websvn/listing.php?repname=MegaBitMeter&path=%2F&sc=0 zum downloaden. Ein Script zum auslesen der aktuellen Bandbreite unter Linux hat skytee auf github veröffentlicht. Es benötigt perl und kann z.B. so mit dem MegaBitMeter benutzt werden:

$ ./devstats.pl eth0 > /dev/ttyUSB0

Creative Commons Lizenzvertrag
Das MegaBitMeter von Sascha Ludwig steht unter einer
Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported Lizenz.

Gerendertes Gehäuse mit allen Komponenten und Cola Dose zum Größenvergleich

Echolink Repeater Projekt – ein kleiner Rückblick

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Gerendertes Gehäuse mit allen Komponenten und Cola Dose zum Größenvergleich

Gerendertes Gehäuse mit allen Komponenten und Cola Dose zum Größenvergleich

Da immer wieder Fragen über das warum und wieso auftauchen, habe ich mich entschlossen hier mal ein wenig über die Entstehungsgeschichte des Projektes und den aktuellen Stand zu schreiben.

Alles fing vor ca. 3 Jahren an, als ich die Idee hatte “Man müsste mal einen Echolink Repeater bauen”. Nicht weil irgendwo akuter Bedarf wäre, sondern weil ich daran basteln und etwas von Repeatertechnik lernen wollte. Erste Versuche wurden dann mit zwei (als Amateurfunk Transceiver umgebauten) Siemens C5 Telefonen und einem alten Pentium 90 Laptop gemacht. Als Echolink Software versuchte ich es zuerst mit der original Windows Echolink Software. Da mir diese allerdings zu unflexibel war und ich die Erweiterung EL+ nicht sofort als laufen bekam, versuchte ich es mal mit svxlink. Svxlink ist ein Opensource Projekt zum steuern von Amateurfunk Relais mit Echolink Unterstützung. Die Vorteile von svxlink gegenüber der original Echolink Software sind unter anderem: opensource, remote RX & TX Unterstützung und noch viele mehr. Über svxlink werde ich demnächst sicher auch ein wenig mehr berichten.

Da die C5 Geräte leider sehr schlecht sind was die Eingangsempfindlichkeit angeht, habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative für den HF Teil gemacht. Fündig wurde ich dann bei dem Motorola GM300, diese gibt es als UHF und VHF Version und wird vorzugsweise im BOS Bereich eingesetzt. Das Motorola GM300 kann aber sehr einfach für den Betrieb im Amateurfunk umprogrammiert werden. Auf eBay wurde ich dann auch direkt fündig und habe mir 2 UHF Geräte ‘geklickt’. Mit den Geräten bin ich mehr als zufrieden und übernehme sie daher auch für mein Repeater Projekt.

Der Pentium Laptop hatte auch noch Optimierungspotential. Zwar war der Stromverbrauch schon relativ gering, aber nach und nach kam der Wunsch nach einem ‘portablen’ Repeater auf. Daher musste ein kleinerer Rechner her. Mit dem Alix 3C3 von PC Engines habe ich nun eine schöne kleine (Euro Platine 100 x 160mm) Platform für das Linux und svxlink. Dieses Alix Board kommt zusammen mit der Mikrocontroller Steuerplatine in das oberste Fach im Relais Gehäuse.

Das Gehäuse sowie die beiden kleinen Gehäuse für das Netzteil und das Alix/Controller Board wurden von mir in SolidWorks konstruiert und sind als Download unter der GNU Free Document License 1.3 frei verfügbar. Damit man den EL Repeater nachbauen kann wird es neben den 3D Dateien auch DXF Zeichnungen zu den einzelnen Blechteilen geben. Die komplette Dokumentation, der Sourcecode für den Mikrocontroller, die angepasste Linux Distribution sowie die svxlink Konfiguration wird es auch komplett als Opensource gehandhabt.

Der Microcontroller übernimmt dabei diverse grundlegende Steueraufgaben wie das Ein- und Ausschalten der RX und TX Funkgeräte, die Überwachung des TX Funkgerätes, die Lüfterregelung, die Displayansteuerung sowie ein kontrolliertes abschalten der Komponenten im Fehlerfall. Des weiteren soll es eine Anschlussmöglichkeit für einen Akku geben, der auch über das Gerät geladen wird. Dazu werde ich einen ‘intelligenten’ Akkupack mit Ladeelektronik bauen der unter das Gerät gestellt werden kann. Damit kann der Repeater auch bei Stromausfall oder als Notfunk Relaisstelle benutzt werden.

Zur Anbindung an das Internet besitzt der Repeater eine 10/100 MBit Ethernet Schnittstelle und eine integrierte WLAN Karte mit 2 externen Antennen. Als Spannungsversorgung kommt ein 12V MeanWell Schaltnetzteil zum Einsatz, welches zusammen mit den Komponenten für die Funkgeräte Steuerung und dem LC Display in das Netzteil Gehäuse eingebaut wird. Die Kommunikation zwischen dem Controllerboard, der Lüfterregelung, den Schaltkomponenten für die Funkgeräte, der Temperaturüberwachung und dem Display kommt ein I²C Bus zum Einsatz.

In der unten stehenden Galerie kann man sich nochmals die einzelnen Fertigungsschritte ansehen. Diese gehen von der Konstruktion des Gehäuses, über die gelaserten und gekanteten Teile bis hin zum fast fertig zusammengebauten Repeaters.

Nachdem DO5GBN und ich in der letzten Woche diverse Tests mit dem Mikrocontroller Atmega16 und dem I²C Bus für die diversen Steuer und Schaltaufgaben gemacht haben, kam ich am Wochenende dazu etwas am Gehäuse weiter zu konstruieren. Dabei stellt sich der Gehäuseteil mit dem Alix Board und dem Mikrocontroller als aufwendigstes Teil heraus. Da ich noch nicht so ganz weiss wo ich die DB9 Buchsen und Steckverbinder für die Funkgeräte unterbringen soll, ändert sich das Aufnahmeblech für die beiden Platinen immer wieder. Immerhin habe ich jetzt die Taster und LEDs in der Frontplatte an die richtige Stelle geschoben und eine passende Zeichnung für die Taster-Platine und deren Befestigungslöcher erstellt.

Aktuell steht die weitere Firmwareentwicklung für den Atmega16 an. Obwohl die grundlegenden Funktionen bereits laufen wird diese auch noch den ein oder anderen Abend verschlingen :-)

Wer sich den Quellcode, Konstuktionsdateien, Schaltpläne und Datenblätter ansehen möchte der kann den aktuellen Stand aus einem SVN Repository laden. Die Adresse dafür ist http://rc5.de/svn/EL_Relais/ und kann mit folgendem Befehl heruntergeladen werden:

$ svn co https://rc5.de/svn/EL_Relais/

Wer nur mal einen Blick auf das bisher vorhandene Material werfen will kann dies im WebSVN machen.

DK7MS im Contestbetrieb

WAG Contest 2010

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DK7MS im Contestbetrieb

DK7MS im Contestbetrieb

Der WAG (Worked All Germany) ist nun auch schon wieder zwei Wochen her und ich komme erst jetzt dazu die Bilder zu bearbeiten und ein wenig über den WAG zu berichten.

Freitag nachmittag ging es von Sankt Augustin los. Dank des tollen Mitnahme-Services von Lars (DC4LW), kamen wir (DC4LW, DO5GBN und DK7SL) nach einer Fahrt von ca. 3h in Büren an unserem Contest-Standort an. Es regnete in Strömen und Joel (DO5GBN) und ich versuchten im dunklen unser Zelt aufzubauen. Aber mit den richtigen Klamotten und ein wenig Camping Mentalität war das kein Problem. Auch wenn mein Zelt grade erst frisch gekauft wurde und wir erstmal sehen mussten wie man dieses Ding aufbaut.

Auf eine Nacht mit Dauerregen folgte ein Tag mit strömendem Regen, was uns aber nicht davon abhalten konnte direkt mit vereinten Kräften eine inverted-V und eine Groundplane aufzubauen. Zusätzlich zu den beiden Antennen im ‘Garten’ hatten wir noch einen schicken Rotor-Beam der fest am Standort des OV Büren (N15) vorhanden ist.

Beam

Beam

Der OV Büren bei dem wir als “Freunde des CCC” (D23) zu Gast waren hatten einen schicken und gemütlichen Shack mit angrenzendem Aufenthalt Container der spitzenmäßig beheizt war. Dort war nicht nur genug Platz um sich eine Pause vom Contest zu gönnen, sondern auch eine Kleine ‘Küche’ vorhanden in der man zwischendurch ein Heißgetränk genießen konnte. Was bei den ungemütlichen Wetterbedingungen auch nötig war.

User OV (D23) trat in der Klasse “Multi Operator” an. Die erlaubten Bänder waren 10/15m in SSB bzw. 20/40/80m in SSB und CW. Die genauen Contest Regeln kann man beim DARC nachlesen. Samstag Nachmittag um 15:00 UTC ging es dann endlich los. Den Start machte DK7MS der auch nachher der OM mit den meisten QSOs war. Ich setzte mich auch mehrfach ans Mikro und kam so auf etwas über 100 QSOs. Wenn mich nicht alles täuscht hatten wir nachher etwas über 800 QSOs. Leider gab es etwas Probleme mit der CW Ausrüstung bzw. dem Computer, sodass wir nur wenige CW QSOs hatten. Mit einem fehlerfrei funktionierenden Rechner/Software für CW hätten wir sicherlich die 1000 QSOs geknackt.

Für das leibliche Wohl gab es an den jeweiligen Morgen ein ausgedehntes Frühstück. Abends wurde dann der Grill angeworfen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich beim OV Büren für die Überlassung ihres OV Standortes bedanken.

Trotz des vielen Regens und der wenigen Stunden Schlaf hat es einen riesengroßen Spaß gemacht. Sofern es nächstes Jahr zeitlich wieder passt werde ich bestimmt wieder zum WAG nach Büren fahren.

Zu guter letzt noch ein Paar Eindrücke vom WAG 2010:

DK7SL Echolink Repeater

Echolink Repeater Projekt

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DK7SL Echolink Repeater

in SolidWorks gerendertes Bild des fertigen Repeaters

Hier folgen in Kürze Infos zu meinem DK7SL EchoLink Repeater Projekt.
Vorab schon mal ein kleines Foto wie das Gerät später mal aussehen soll.

Ein kurzer Überblick über die aktuell verwendete Hardware:

(geplante) Features:

  • portabel
  • WLAN, 10/100 Ethernet
  • Echolink
  • 70cm Repeater (Duplexbetrieb)
  • Funkgeräte einzeln (ab)schaltbar
  • PTT Hardware-Watchdog
  • Steuerung über Funk per DTMF Codes
  • Temperatur geregelter Lüfter
  • Batteriebetrieb (Notfunk fähig)

Das Relais nimmt langsam Form an: Die Bleche sind fertig konstruiert, gelasert, gebogen, lackiert und die Geräte provisorisch eingebaut. In den nächsten Wochen werde ich einen ersten kompletten Testaufbau der Platinen für den Microcontroller und die Display Einheit sowie die Schalteinheit für Funkgeräte und Lüfter machen.

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